José Homs

Der 1975 geborene Spanier arbeitete zwei Jahre lang in den USA für Marvel an Serien wie Blade oder Red Sonja. Doch es zog ihn zurück nach Europa, wo er u. a. an Frank Girouds Serie Secrets mitarbeitete.

José Homs

Bei Splitter erscheinen zwei seiner bemerkenswertesten Serien. Beeindruckend sind seine Zeichnungen zur Comic-Adaption von Stieg Larrsons Millennium-Trilogie. Hier gelang es José Homs eine “eigene“ Lisbeth Salander zu erschaffen, die zwar irgendwie niedlich aber dennoch äußerst taff ist.

José Homs

In dieselbe Kerbe haut die fünfbändige Serie Shi, denn die auf zwei Zeitebenen spielende Story vom Erfolgsautor Zidrou geizt nicht mit extremen Momenten und schont auch die Hauptfiguren nicht. Hierbei handelt es sich um zwei sehr attraktive Frauen, die Homs in plastische Charaktere verwandelt, um deren Schicksal der Leser bangt.

José Homs

Bei der Perfektion und Eigenständigkeit, mit der José Homs seine Comics zu Papier bringt, können nur sehr wenige europäische Comic-Künstler mithalten.

Vom 8. bis 28. Juli 2022 zeigt das  Instituto Cervantes München eine Ausstellung mit Comic-Originalen von José Homs

Mo – Do 10:00 bis 18:00 Uhr, EINTRITT FREI!

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Instituto Cervantes München (Alfons-Goppel-Straße 7) und dem Comicfestival München und wird unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt.

Neben bisher in Deutschland unveröffentlichten Arbeiten aus L`Angélus sind in der Ausstellung auch Originale des brandneuen, fünften Bandes von SHI zu sehen, dessen deutsche erst Ausgabe Anfang 2023 erscheint.

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